Armenisch-Russisches
Kulturzentrum e. V.

Kulturzentrum
2014
WEIHNACHTEN IN EUROPA 2014-12-25/26
Väterchen Frost darf im Wintermusical nicht fehlen   OLDENBURG Großer Trubel, faszinierende Kostüme sowie ganz viel Musik und Tanz: So sah das Kinderwinterfest beim Armenisch-Russischen Kulturzentrum (Amru) aus Oldenburg aus. Im Dorfgemeinschaftshaus in Hundsmühlen lud der Verein am Freitag und Sonnabend Freunde und interessierte Gäste ein, neue Winter- und Weihnachtstraditionen kennenzulernen. Höhepunkt dieses sogenannten Jolkafestes war die Ankunft von Väterchen Frost, sozusagen dem russischen Weihnachtsmann, der mit seiner Enkelin Snegurotschka die Geschenke brachte. Im Pferdewagen fuhr er vor, nachdem alle Kinder ihn gemeinsam laut gerufen hatten. Die jungen Gäste hatten sich allesamt für diesen Tag besonders herausgeputzt und sich als Engel, Schneemänner oder Prinzessinnen verkleidet. Natürlich gab es auch hier Geschenke. Nachdem sich Väterchen Frost einige Tänze und Lieder rund um den opulent geschmückten Weihnachtsbaum hatte vorführen lassen, bekam jeder sein Präsent. Und wer sich traute, durfte auf dem Schoß des alten Mannes noch ein Gedicht vortragen. Das Fest war der Höhepunkt des weihnachtlichen Kulturaustausches bei Amru. Der Verein hatte 19 Jugendliche aus Armenien nach Deutschland eingeladen, um Weihnachten in Europa kennenzulernen. Anna Barseghyan war äußerst begeistert über die Zeit in Oldenburg. „Es war ein Traum, so etwas einmal zu erleben.“ Besonders die Herzlichkeit und die Intensität, mit der hierzulande Weihnachten gefeiert werde, habe sie beeindruckt. „Bei uns kommt das große Neujahrsfest zuerst und Weihnachten erst am 6. Januar“, erklärte die 19-Jährige. Daher werde Letzteres in Armenien nicht mehr so groß gefeiert wie hier. Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Amru hatten die Armenier bei der Weihnachtsfeier in Hundsmühlen ein selbst geschriebenes Musical auf die Bühne gebracht. Keine leichte Aufgabe, da die Gruppen erst in den Tagen vor dem Auftritt gemeinsam üben konnten. In Deutschland hatte man sich daher auf die Theater-Teile konzentriert, in Armenien auf die Tanzeinlagen und dann alles zusammengefügt. „Das hat alles super geklappt“, lobte Gor Kazarjan vom Amru die Arbeit. Noch bis Anfang Januar bleiben die Gäste in Deutschland. Nach den anstrengenden Vorbereitungen auf die Weihnachtsvorführungen folgen nun ein paar entspannte Tage Freizeit sowie Diskussionsrunden, zum Beispiel über aktuelle politische Ereignisse.   http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/vaeterchen-frost-darf-im-wintermusical-nicht-fehlen_a_22,0,744109272.html  
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INTERKULTURELLE FEIER FÜR SPRACHLERNKLASSEN IN OLDENBURG 2014-12-19
INTERKULTURELLE FEIER Mit 84 Schülern und Lehrern der Oldenburger Sprachlernklassen feierte der Jugendmigrationsdienst des CJD jetzt eine bunte Weihnachtsfeier im armenisch-russischen Kulturzentrum AMRU an der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel. Eingestimmt wurden die Gäste von der Sprachlernklasse der Grundschule Kreyenbrück, die ein Guten-Morgen-Lied in neun Sprachen sang. Zudem trat eine Tanzgruppe Jugendlicher aus Armenien auf, die im Rahmen des EU-Projekts „Weihnachten in Europa“ vor Ort in Oldenburg weilt, die Band „Olstars“ rappte gegen den IS-Terror. Die interkulturelle Weihnachtsfeier war gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des CJD-Projekts „Ich bin Kunst“ aus dem Programm „Kultur macht stark“. Mitgefeiert haben Schüler und Lehrer der Sprachlernklasse an der Grundschule Kreyenbrück, der Oberschulen Alexanderstraße und Eversten sowie der beiden Berufsbildenden Schulen Willers­straße und Haarentor.   http://www.nwzonline.de/oldenburg/detektive-im-krippenspiel_a_21,0,1706827121.html  
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TAG DER OFFENEN TÜR 2014-07-08
OFENE TÜR - EINBLICK IN RUSSISCHE SEELE   OLDENBURG Mit Gesang, Theater und Tanz begrüßten sie ihre Gäste. Das Armenisch-Russische Kulturzentrum Oldenburg (Amru) hatte zum Tag der offenen Tür ein buntes Kulturprogramm auf die Beine gestellt. „Wir wollen unsere Talente zeigen und uns der Öffentlichkeit vorstellen“, sagte Mit-Organisatorin Olga Günther. Seit Anfang des Jahres besteht das Amru in der Kaiserstraße und dient Armeniern und Russen als Anlaufstelle. „Unser Zentrum wurde geschaffen, um den zugewanderten Menschen die Integration zu erleichtern“, berichtete Günther. Somit unterstützt das Kulturzentrum bei Behördengängen und Bewerbungen, bietet eine Sozialberatung sowie Konzerte und Jugendarbeit an – unabhängig von der Herkunft der Menschen. „Wenn jemand zu uns kommt, unterstützen wir ihn, damit er besser Fuß fasst.“ Rund 40 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Eine wichtige Säule des Amru ist die Kultur. Im Zentrum steht eine Theaterschule mit einer kleinen Bühne, auf der sich die einzelnen Gruppen präsentierten. Für einen stimmungsvollen musikalischen Auftakt sorgte das Folklore-Ensemble und gewährte dabei Einblicke in die russische Seele. Nach dem Chor traten die Kinder mit ihrer Tanz- und Theatergruppe auf. „Wir sind ein lebenslustiges Volk, so wollen wir uns auch zeigen“, sagte Günther. „Unser Ziel ist es, unsere Wurzeln zu erhalten und die armenische und russische Sprache und Kultur zu pflegen.“ Ayca Polat bestärkte den Verein darin. „Ich freue mich, wenn Menschen für ihre Kultur eintreten und ihre Muttersprache nicht verlernen“, lobte die Integrationsbeauftragte der Stadt in ihrem Grußwort: „Es ist gut, dass Sie hier eigenständige Projekte entwickeln.“ Infos: Tel. 9984186 oder im Internet unter www.amru-kulturzentrum@gmx.de     http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/einblick-in-russische-seele_a_16,0,1410145237.html  
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